Richtfunk-Vermaschung für Kommunen

Ein Netz über
den Dächern der
ganzen Gemeinde.

Rathaus, Bauhof, Schule, Feuerwehr und alle weiteren Standorte werden per Richtfunk zu einem redundanten Mesh-Netzwerk verbunden — mit einem einzigen zentralen Internetausbruch statt vieler einzelner Leitungen.

1
Zentraler Internetausbruch statt N Standleitungen
Ø 60–70 %
Typische Ersparnis gg. MPLS im 5-Jahres-Vergleich
24/7
Im Regelbetrieb — und im Blackout-Fall
5,8 GHz · 1,4 km 17,7 GHz · 0,6 km Rathaus Internetausbruch Feuerwehr Schule Kindergarten Bauhof Recyclinghof Altenheim Sportplatz
Das Prinzip

Aus vielen Standleitungen wird ein Dach-zu-Dach-Netz.

Statt jeden Gemeindestandort einzeln über eine gemietete Datenleitung an das Internet und an die Zentrale anzubinden, werden Richtfunkeinheiten auf den Dächern montiert und untereinander zu einem vermaschten Netzwerk verbunden.

  1. 01

    Richtfunk-Einheiten auf jedem Dach

    Kompakte Outdoor-Einheiten werden auf den Dächern der Gemeindegebäude montiert und richten Sichtverbindungen zueinander aus.

  2. 02

    Vermaschung statt Stern-Topologie

    Jeder Standort erhält nach Möglichkeit mehr als eine Verbindung. Fällt eine Strecke aus, übernimmt automatisch ein alternativer Pfad.

  3. 03

    Ein zentraler Internetausbruch

    Der gesamte Datenverkehr aller Standorte läuft gebündelt über ein bis zwei zentrale Internetanschlüsse am Hauptstandort — statt über einen eigenen Anschluss pro Gebäude.

  4. 04

    Eine Telefonanlage, ein SIP-Trunk

    Weil alle Standorte im selben Netz liegen, genügt eine zentrale Telefonanlage mit einem SIP-Trunk für die gesamte Gemeinde — anstelle einzelner Anlagen und Amtsleitungen je Standort.

  5. 05

    Notstromversorgung inklusive

    Die zentrale Technik sowie die Dach-Einheiten werden über eine Notstromversorgung der Gemeinde abgesichert und bleiben damit auch bei Netzausfall funktionsfähig.

Bisher — je Standort eine Leitung 4× MPLS / Internet 4× Telefonanlage & Lizenz Mit Ortsnetz-Mesh 1× Ausbruch
Am Rande: Über dieselbe Dach-Infrastruktur lässt sich optional auch ein Zugangspunkt zum freien, experimentellen Funknetz Funkfeuer mitverteilen — damit können technikinteressierte Bürger darüber kostenlos ins Internet.

Argumente

Weniger Leitungen, weniger Lizenzen, weniger Wartung.

Die Vermaschung wirkt sich nicht nur auf die monatlichen Leitungskosten aus, sondern auf die gesamte Betriebsführung der Gemeinde-IT.

Betriebskosten

Kostenersparnis gg. MPLS

Ein bis zwei zentrale Business-Internetanschlüsse ersetzen eine gemietete MPLS-Leitung je Standort. Die laufenden Kosten sinken entsprechend mit jeder weiteren Liegenschaft, die dem Netz beitritt.

Betrieb

Wartungsersparnis

Ein zusammenhängendes Netz statt vieler Einzelanbindungen bedeutet einen Ansprechpartner, eine Überwachung und einen Wartungsvertrag für die gesamte Gemeinde.

Telefonie

Lizenzersparnis

Statt einer Telefonanlage samt Lizenzen pro Standort genügt eine zentrale Anlage mit einem SIP-Trunk für alle Nebenstellen der Gemeinde.

Architektur

Ein zentraler Ausbruch

Firewall, Content-Filter, Monitoring und Internetzugang müssen nur an einer Stelle betrieben und abgesichert werden — statt an jedem Standort einzeln.

Resilienz

Notstrom & Blackout-Fähigkeit

Mit Notstromversorgung bleibt das Netz auch bei einem großflächigen Stromausfall funktionsfähig — eine Grundlage für den Katastrophenschutz der Gemeinde.

Netzwerk

Moderne Routingprotokolle

Dynamische, selbstheilende Routingverfahren erkennen den Ausfall einer Richtfunkstrecke und leiten den Verkehr automatisch über eine verbleibende Verbindung um.


Kostenrechner

Ortsnetz-Mesh im Vergleich zu gemieteten MPLS-Leitungen.

Richtwerte für eine typische Gemeinde. Passen Sie Standortanzahl, Leitungskosten und Investitionsvolumen an Ihre Situation an — für ein verbindliches Angebot nimmt Biricon die konkrete Standortsituation auf.

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Rathaus, Bauhof, Schulen, Kindergärten, Feuerwehr, Sportanlagen …
€ 160
Richtwert für eine Business-Standleitung, z. B. bei A1 oder vergleichbaren Betreibern.
€ 550
Wartung, Lizenzen und Amtsleitungen einer dezentralen Telefonanlage.
€ 3.200
Richtfunkeinheit, Antenne, Router, Montage und Inbetriebnahme.
8 %
2
Ein oder zwei redundante Anschlüsse am zentralen Ausbruchspunkt, je € 280/Monat.
5 Jahre
Ersparnis im Betrachtungszeitraum
€ 0
0 % geringere Gesamtkosten als mit MPLS & dezentraler Telefonie
MPLS heute
€ 0
Ortsnetz-Mesh
€ 0
Amortisation der Mesh-Investition
ab diesem Zeitpunkt liegen die laufenden Mesh-Kosten unter den bisherigen MPLS- und Telefonieausgaben

Alle Werte sind Richtwerte zur Orientierung und ersetzen keine Angebotskalkulation. Tatsächliche Preise hängen u. a. von Sichtverbindungen, Entfernungen, Bestandstechnik und Frequenzverfügbarkeit ab. Für eine konkrete Berechnung Ihrer Gemeinde kontaktieren Sie Biricon IT Services.

Notstrom & Krisenfestigkeit

Ein System, das nicht erst im Ernstfall zum Einsatz kommt.

Weil das Ortsnetz notstromversorgt ist, bleibt es auch bei einem großflächigen Stromausfall in Betrieb — und ist damit gleichzeitig die tägliche Arbeitsumgebung der Gemeinde und die Infrastruktur für den Katastrophenschutz.

  • Alle zentralen Komponenten und die Dach-Einheiten hängen an der Notstromversorgung der Gemeinde und laufen unabhängig vom öffentlichen Stromnetz weiter.
  • Telefonie über den zentralen SIP-Trunk sowie die interne Datenkommunikation zwischen den Standorten bleiben im Blackout-Fall erhalten.
  • Da das Netz im Alltag durchgehend genutzt wird, ist es im Ernstfall bereits erprobt — keine Technik, die nur in der Theorie funktioniert.
  • Mitarbeiter der Gemeinde arbeiten täglich mit demselben System, das im Krisenfall zum Einsatz kommt, und sind damit im Umgang geübt.
  • Die vermaschte Struktur verhindert einen einzelnen Ausfallspunkt: Fällt eine Dachverbindung aus, bleibt der Standort über einen zweiten Pfad erreichbar.

Warum „ständig im Einsatz" zählt

Notfallsysteme, die nur im Krisenfall aktiviert werden, versagen häufig genau dann — durch veraltete Konfiguration oder fehlende Routine der Mitarbeiter. Das Ortsnetz-Mesh ist an 365 Tagen im Jahr die reguläre Infrastruktur der Gemeinde.

Datennetz Standorteim Regelbetrieb
Zentraler Internetausbruchim Regelbetrieb
SIP-Telefonieim Regelbetrieb
Notstromversorgungbereit
Technik im Detail

Vermaschtes Richtfunknetz mit selbstheilendem Routing.

Die Auslegung der Strecken folgt den Sichtverbindungen zwischen den Gemeindestandorten. Wo möglich, erhält jeder Standort mehr als eine Anbindung.

Übertragung

Richtfunk Dach-zu-Dach

Punkt-zu-Punkt- und Punkt-zu-Mehrpunkt-Strecken auf freien oder lizenzierten Frequenzbändern, ausgelegt nach Sichtverbindung und Streckenlänge.

Topologie

Vermaschung mit Redundanz

Standorte mit mehreren möglichen Sichtverbindungen erhalten redundante Pfade, sodass ein einzelner Streckenausfall das Netz nicht unterbricht.

Routing

Dynamisches, selbstheilendes Routing

Moderne Routingprotokolle erkennen den Ausfall einer Strecke automatisch und leiten den Verkehr in Sekunden über einen alternativen Pfad um.

Anbindung

Zentraler Internetausbruch

Ein bis zwei redundante Business-Internetanschlüsse am Hauptstandort bündeln den gesamten Datenverkehr aller angeschlossenen Liegenschaften.

Telefonie

Zentrale Anlage & SIP-Trunk

Eine Telefonanlage mit einem SIP-Trunk versorgt alle Standorte über das Ortsnetz — ohne separate Amtsleitungen je Gebäude.

Energie

Notstromversorgung

Zentrale Technik und Dach-Einheiten sind an die Notstromversorgung der Gemeinde angebunden und bleiben bei Netzausfall in Betrieb.

Betrieb

Zentrales Monitoring

Strecken, Auslastung und Verfügbarkeit aller Standorte werden an einer Stelle überwacht statt verteilt über einzelne Anbieteranschlüsse.

Sicherheit

Eine abgesicherte Grenze

Firewall und Content-Filter sitzen am zentralen Ausbruchspunkt und schützen damit alle angeschlossenen Standorte gleichermaßen.

Trägerbauwerke

Zwei typische Montagepunkte im Ortsnetz.

Je nach Standort kommen unterschiedliche Trägerbauwerke zum Einsatz — vom bestehenden Feuerwehrturm bis zum eigens errichteten Gittermast. In beiden Fällen handelt es sich um kompakte Richtfunk-Parabolantennen für Punkt-zu-Punkt-Strecken, keine Mobilfunk-Sektorantennen.

≈ 20 m Richtfunk-Einheit Schlauchturm der Feuerwehr

Feuerwehrturm mit Richtfunk-Anbindung

Der ohnehin vorhandene Schlauchturm dient als Träger für die Richtfunkeinheit — kein zusätzliches Bauwerk nötig, gute Höhe für freie Sichtverbindungen im Ort.

45 m Ø 20 cm 3 Standbeine · schlanke Bauweise

Freistehender Gittermast, 45 m

Wo kein geeignetes Gebäude vorhanden ist, übernimmt ein schlanker, dreibeiniger Gittermast die Höhe. Mehrere kleine 20-cm-Parabolantennen verbinden den Standort mit mehreren Nachbarpunkten im Mesh.

Alle dargestellten Antennen sind kleine, gebündelte Richtfunk-Parabolantennen für Punkt-zu-Punkt-Strecken zwischen den Standorten — keine Mobilfunk-Sektorantennen und keine Anbindung an das öffentliche Mobilfunknetz.

Abstrahlung im Vergleich

Ein schmaler Strahl statt einer Fläche.

Ein häufiger Einwand gegen neue Antennenstandorte ist die „Strahlung". Der Unterschied zwischen Mobilfunk und Richtfunk liegt dabei vor allem in der Form der Hauptkeule: eine Sektorantenne versorgt gezielt die Fläche mit vielen Endgeräten, eine Richtfunk-Parabolantenne bündelt das Signal auf einen schmalen Korridor zwischen zwei fest bekannten Punkten.

MOBILFUNK — SEKTORANTENNE RICHTFUNK — PUNKT-ZU-PUNKT 3 × Sektorantenne ≈ 65–90° je Sektor Sendet in die bewohnte Fläche Dachlinie Punkt A Punkt B ≈ 1–3° Bündelung Bleibt oberhalb der Dachlinie, zwischen zwei Punkten
Mobilfunk-Sektorantenne
Richtfunk Punkt-zu-Punkt
Horizontale Bündelung
≈ 65–90° je Sektor, 3× rund um den Mast
≈ 1–3° — ein schmaler, gerichteter Strahl
Ausrichtung der Hauptkeule
in die bewohnte Fläche, Richtung Straßen & Gebäude
punktgenau zum Gegenpunkt, oberhalb der Dachlinie
Sendezweck
gleichzeitige Versorgung vieler beliebiger Mobilgeräte in der Fläche
eine einzige, fix ausgerichtete Verbindung zwischen zwei bekannten Standorten
Bündelung der Antenne
≈ 15–18 dBi Antennengewinn
≈ 30–40 dBi bei sehr geringer Sendeleistung
Reichweite des Signals
mehrere hundert Meter, breit über den gesamten Sektor
nur entlang der schmalen Sichtlinie zwischen den zwei Masten

Die angegebenen Werte sind typische Größenordnungen zur Einordnung der Antennenbauart, keine Messwerte eines konkreten Standorts. Für beide Techniken gelten dieselben gesetzlichen Grenzwerte für elektromagnetische Felder; der Unterschied liegt in der Geometrie der Hauptkeule, nicht in deren Zulässigkeit. Diese Gegenüberstellung ersetzt keine Standort-Einzelfallprüfung.

Nächster Schritt

Wir planen Ihr Ortsnetz anhand der tatsächlichen Standorte Ihrer Gemeinde.

Biricon IT Services erhebt die Sichtverbindungen zwischen Ihren Liegenschaften, plant die Richtfunkstrecken und kalkuliert die konkrete Kostenersparnis gegenüber Ihrer bestehenden Leitungssituation.

www.biricon.eu →
Kontaktdaten, Ansprechpartner und weitere Leistungen finden Sie auf der Biricon-Website.